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OKV Fahrturnier Final 2008
Hervorragende Titelverteidigung am Final des OKV Fahrturniers. Das Gespann der Einsiedler brillierte.
Einsiedler verteidigten Titel
Fahren: Pferdezuchtgenossenschaft am OKV-Final Fahren erneut erfolgreich
Das Trio der Pferdezuchtgenossenschaft Einsiedeln holte mit seinen Kutschenfahrten in Maienfeld die Goldmedaille.
(Mitg.) Das Finale der Ostschweizer Kavallerie-Vereinigung (OKV) gilt als das Saisonsziel der Fahrer .Rund 100 Fahrer versuchten, sich mit ihren Pferden und Kutschen
über vier Ausscheidungsturniere dafür zu qualifizieren.
Einsiedler mit viel Routine
Letztlich waren es zehn Equipen, welche im September den Hindernisparcours auf der Möhrwiese der Reitanlage Maienfeld absolvierten. Als Titelverteidiger
war auch die Pferdezuchtgenossenschaft Einsiedeln am Start. Unter der Leitung von Equipenchef Zachi Kälin (Euthal) traten Luzia Büsser
(Neuhaus), Bea Bisig (Einsiedeln) und Enrico Triluzi (Kaltbrunn) zum Unternehmen Titelverteidigung an. «Drei langjährige und
erfahrene Mitglieder unserer Pferdezuchtgenossenschaft», wie Kälin anmerkte. Jeder der drei Startenden hatte den Parcours zweimal zu absolvieren. Für die Gesamtwertung
wurden nicht alle Resultate gewertet; das schlechteste wurde gestrichen.
Die Einsiedler Routine sollte sich bezahlt machen, wie der Wettkampfverlauf später zeigte. Peter Ritzmann für den RV Klettgau gelang als sechster Starter bereits ein
Doppelnuller, der dann aber bis zum zweitletzten Fahrer Enrico Triluzi für die Einsiedler der einzige blieb.
Die Nerven bewahrt
Der Parcours von Beat Auer war finalwürdig und lang, bot aber Alternativen und wurde von den Fahrern als flüssig zu fahren und abwechslungsreich gelobt. Schnörkel wie
Brücke, Stangen L oder Boxe fehlten. Die Prognosen von Teilnehmern und Publikum nach dem ersten Fahrer jeder Equipe hielten nicht stand.
So richtig spannend wurde es erst in der dritten Runde. Christian Hartmann von den Bündnem legte mit einem einzigen Töggel ein Resultat hin, das das Team lange an der
Spitze hielt, da Werner Knaus für die gut im Rennen stehenden Gossauer im ersten Umgang einen falschen Kurs wählte und das Streichresultat lieferte, und auch Ueli
Wäckerlin für die Klettgauer zu viel Punkte sammelte. Dann aber gelang Conny Wagner für den RV Waldkirch mit dem ersten Umgang ein Nuller, im zweiten fiel ein Ball und
die Mannschaft setzte sich im Zwischenresultat an die Spitze.
Für die Einsiedler war noch alles möglich und ihr starker Fahrer Triluzi behielt die Nerven und zeigte mit seiner PRE-Stute einen sehr schön gefahrenen Nuller, womit
ihr Sieg bereits feststand.
Mit ihrem erneuten Gewinn hat die Einsiedler Pferdezuchtgenossenschaft ihre Serie der Spitzenleistung im OKV-Final fortgesetzt.

